Das Ausbildungskonzept

Um die Ausbildung der Jugendlichen zu optimieren, damit sie auf ihren Dienst in der Einsatzabteilung mit dem vollendeten 17. Lebensjahr vorbereitet sind, etwickelte der Ausbilderkader 2011 ein neues Ausbildungskonzept. Dieses ist in zehn Module gegliedert. Nach dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr erhalten die Jugendlichen in den Modulen Brand und Technische Hilfe 1 einen Einblick in die Arbeit der (Jugend-)Feuerwehr und entwickeln ein erstes Grundwissen. In den weiterführenden Modulen Atemschutz, Funk, Hubrettungsgeräte und Maschinistenlehrgang wird auf dieses Grundwissen aufgebaut. Die Verknüpfung von theoretischem und praktischem Untericht sorgt dabei für die optimale Überbringung des Lernstoffes. Den Abschluss eines Moduls bildet entweder eine Abschlussübung oder ein kleiner Lernnachweis, bei dem überprüft wird, ob das Thema noch weiter vertieft werden muss. Nach bestandenen Prüfungen dürfen die Mädchen und Jungen auf der jeweiligen Position eingesetzt werden und entsprechende Geräte nutzen und weitere Aufgaben übernehmen. Wenn die Jugendlichen die Ausbildung der ersten beiden Ebenen erfolgreich absolviert haben, durchlaufen sie die Ausbildung der ersten Führungsebene, dem Truppführer. Außerdem wird Wissen aus den Bereich "Schwere Technische Hilfeleistung" vermittelt. Zum Führen einer Gruppe oder eines ganzen Zuges bekommen die Jugendlichen einen weiten Einblick in die Arbeit des Gruppen- und Zugführers und entwickeln Führungsqualitäten. Zum Abschluss werden in dem Modul "Gefahrgut" die Grundlagen des Gefahrguteinsatzes thematisiert. In der folgenden Grafik finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Lehrmodulen.

   
     
Gruppen- und Zugführer
 
Gefahrgut
     
     
Truppführer
 
Schwere Technische Hilfeleistung
     
 
Funklehrgang
 
Atemschutzlehrgang
 
Hubrettungsfahrzeuge
 
Maschinist
 
   
     
Brand 1
 
Technische Hilfeleistung 1